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Vereinsnachrichten |
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Wien, im März 2010 Vereinsnachrichten 01/2010Werte Mitglieder der Österreichischen Geologischen Gesellschaft!
Unser Mitgliederstand betrug zum Jahresende 2009 497 Personen. Die ÖGG ist im vergangenen Jahr durch eine "Gesundschrumpfphase" gegangen, in dem wir uns von lange säumigen Mitgliedern getrennt haben. Kassier Konrad Hösch und Sekretär Gerhard Schubert haben sehr viel Zeit in diese Nachforsch- und (Mehrfach)Mahnaktion investiert und ich möchte Ihnen beiden dafür danken, aber auch jenen Mitgliedern, die ihren Beitrag ohne Urgieren regelmäßig begleichen. Das längerfristig vermutlich wichtigste Vorhaben unseres Vereins, das Austrian Journal of Earth Sciences, entwickelt sich erfreulich – Näheres dazu im nachstehenden Kurzbericht unserer Schriftleitung. Die österreichische geowissenschaftliche Gemeinschaft besitzt nun endlich ein Publikationsorgan, das Dank Anstrengungen vieler Beteiligter bereits im "Index" ist. Man kann zu bibliometrischen Daten stehen wie man will: Es führt (leider) für viele, besonders junge GeologInnen kein Weg daran vorbei. Die wichtige Aufgabe des Vorstandes bestand nun darin, die regelmäßige Herausgabe von zwei Heften pro Jahr auf finanziell gute Füße zu stellen. Dazu wurde noch im vergangenen Jahr im Rahmen der Generalversammlung die moderate Anhebung des Mitgliedsbeitrages von bisher € 40 auf nunmehr € 45 für reguläre Mitglieder beschlossen. Heuer ist wieder ein Pangeo-Jahr und mit Leoben, das diese Tagung im September abhalten wird, ist der Zyklus der Austragungsorte nunmehr einmal durchschritten. Pangeo 2010 ist drauf und dran eine hochinteressante Leistungsschau zu werden. Besonders freut mich, dass ein kleiner Kreis um Bernhard Hubmann und Herbert Summesberger einen eigenen Tag für Lehrer während der Pangeo Tagung organisieren wird. Kleines Novum am Rande: Der Vorstand der ÖGG hat beschlossen, dieses Mal erstmalig einen Preis für das beste Poster einer Nachwuchswissenschaftlerin bzw. eines Nachwuchswissenschaftlers zu vergeben. Es ist geplant im Rahmen der Tagung einen Ampferer-Preis zu verleihen – die Bewerbung läuft noch bis Ende April.
Ihr
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Für den Band 103/1 (erscheint im Juli 2010) sind derzeit 22 Beiträge eingereicht, davon 3 schon akzeptiert und weitere 7 in fortgeschrittenem Revisionsstadium. Das AJES hat derzeit einen guten Fluss an Einreichungen, wohl einerseits auf Werbung unter den Mitgliedern zurückzuführen, andererseits auf Grund der Aufnahme in den SCI Index. Das AJES ist somit die erste geologische Zeitschrift Österreichs, die im Index ist – eine Bestätigung der bisherigen Qualität und ein Ansporn für die Zukunft, diesen Status zu erhalten. Damit stellt das AJES auch das internationale publizistische Aushängeschild der gesamten Erdwissenschaften Österreichs dar. Mit anderen österreichischen geologischen Journalen wurden Klärungen über die Zukunftsstrategien erzielt. "Alpine Geology" (die früheren "Mitteilungen der Geologie- und Bergbaustudenten") wird in Absprache mit der Schriftleitung (H.-J. Gawlick, Leoben) nach dem Erscheinen der letzten beiden Bände Ende 2009 in Zukunft nicht mehr als Zeitschrift für Artikel fungieren, sondern nur mehr als Sonderreihe für Tagungs- und Abstractbände (z.B. PANGEO AUSTRIA 2010 Leoben) zur Verfügung stehen. Beiträge, die für "Alpine Geology" gedacht waren, können beim AJES eingereicht werden (in englischer Sprache). Die Publikationen der Geologischen Bundesanstalt (GBA), wie das "Jahrbuch der GBA", die "Abhandlungen der GBA" oder das "Archiv für Lagerstättenforschung der GBA" (Redakteur derzeit: Thomas Hofmann) haben ihre Schwerpunkte auf Arbeiten mit Österreichbezug, wobei auch (umfangreiche) monographische Arbeiten und Kartenbeilagen realisiert werden können. AJES-intern wurde auch eine Reorganisation durchgeführt, mit einem Chief-Editor (Michael Wagreich) und mehreren Co-Editoren (Hugh Rice, Martin Zuschin, Bernhard Grasemann bis Ende 2009). Ab Jänner 2010 gibt Bernhard Grasemann seinen Editorenposten ab – ihm sei an dieser Stelle herzlich für seine Aufbauarbeit seit 2003 gedankt! Bernhard Fügenschuh (Innsbruck) übernimmt dankenswerterweise die Co-Editorenstelle, und wir freuen uns, ihn in unserem Team begrüßen zu dürfen. Alle diese Funktionen sind natürlich ehrenamtlich. Dank an alle, die dem AJES in den letzten Jahren als Autoren, Gutachter, im Editorial Board oder als Werbeträger tatkräftig unter die Arme gegriffen haben. Die Zukunft schaut gut aus, für gute Manuskripte und Werbung fürs AJES sind wir natürlich weiterhin sehr dankbar. Annahmeschluß für Manuskripte für den Band 103/2, Dezember 2010, ist der 30. Juni 2010.
Michael Wagreich |
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