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Wien, am 25. Februar 2003

Vereinsnachrichten 01/2003

Liebe Mitglieder und Freunde
der Geologischen Gesellschaft

Am 16. Jänner hat sich der von Ihnen im Dezember des Vorjahres neu gewählte Vorstand der ÖGG konstituiert. In der Funktion des Präsidenten erfolgte der Wechsel von Werner Janoschek zu mir; Konrad Hösch wird sich weiter in bewährter Weise um die Kassenbelange kümmern und Gerhard Schubert das Sekretariat betreuen. Unser langjähriger Redakteur der "Mitteilungen" ist Volker Höck. Er übt diese Tätigkeit noch bis zur Herausgabe der Bände 93 und 94 (für die Jahre 2000 und 2001) im Sommer 2003 aus, dann übernehmen Michael Wagreich und Bernhard Grasemann diese Funktion. Die beiden Herren werden ab Band 95 auch das bereits 2001 vom Vorstand beschlossene aber bislang noch nicht eingesetzte Editorial Board in seiner Rolle als Reviewer eingereichter Manuskripte aktivieren. Die "Mitteilungen" als wesentliches Kommunikations- und Publikationsorgan der Gesellschaft sollen nun wieder regelmäßig erscheinen.

Um die Finanzierung dieser Bände und aller anderen Aktivitäten der Gesellschaft sicherzustellen, sind wir auf Ihre Mitgliedsbeiträge ebenso angewiesen wie auf den verstärkten Einsatz von Inseraten und die Nutzung anderer Werbemöglichkeiten. Sie sind herzlich eingeladen, auch Ihre Ideen und Vorschläge für eine gesunde finanzielle Ausstattung der Gesellschaft einzubringen - ich denke, wir sollten mit Stolz an unserer traditionellen Unabhängigkeit von öffentlichen Subventionen festhalten!

2003 ist das "Jahr des Wassers" (siehe http://www.wateryear2003.org/) - diesem Anlaß entsprechend wird unser Vortrags- und Veranstaltungsprogramm dem Themenkreis Wasser gebührenden Stellenwert einräumen. Bitte verfolgen Sie unsere diesbezüglichen Hinweise auf unserer Internetseite.

Zwischen 1998 und 2001 ist unter Einsatz signifikanter öffentlicher Geldmittel die etwa von München bis knapp nach Venedig reichende Transalp-Linie, ein seismisches Profil zur Erkundung der tieferen Erdkruste unter den Alpen, gemessen worden. Es war dies ein Gemeinschaftsprojekt deutscher, österreichischer und italienischer Forschungsstätten, vor allem von Universitätsinstituten und deren Mitarbeiterstäben. Im Februar fand in Triest ein abschließender Workshop statt, während dessen Geowissenschaftler aus den drei Teilnehmerstaaten ihre Forschungsergebnisse präsentierten. Neben manchen "alten Hüten" wurden etliche hochinteressante (Neu)Erkenntnisse und teilweise kühne Seismik-Interpretationen vorgestellt, welche reichlich Anlaß und Gelegenheit zur Diskussion über tektonische Vorgänge unter den Alpen boten und noch bieten werden. Eine Auswahl der vorgestellten Arbeiten soll im kommenden Herbst/Winter entweder als Sonderband von Tectonophysics oder bei der London Geological Society herausgebracht werden.

Wie Ihnen allen bekannt ist, sieht sich die Geologische Gesellschaft als "Schirmherrin der geowissenschaftlichen Welt" in Österreich. Um diesem selbst gestellten Auftrag und Bestreben möglichst effizient nachkommen zu können, bedarf es einer regelmäßigen und informativen Kommunikation von den Gesellschaftsorganen wie Vorstand und Arbeitsgruppen zu den Mitgliedern und Freunden. Notwendig und sehr erwünscht ist aber auch der umgekehrte Kontakt, in welchem die Mitglieder und Freunde der Gesellschaft dem Vorstand Ihre Vorschläge, Ideen und auch Beschwerden zur Kenntnis bringen. Nur so kann ein aktives und für die Mitglieder service-orientiertes Vereinsleben zufriedenstellend organisiert werden. Neben Vorträgen und anderen fachlichen Veranstaltungen wie Exkursionen oder Tagungen stellen die "Mitteilungen" und die "Vereinsnachrichten"" von alters her die wichtigsten Kommunikationsmittel der Gesellschaft dar. Hinzu kommen in immer stärker werdendem Maße das Internet und die elektronische Nachrichtenübermittlung mittels email.

Sie werden sich jetzt fragen, worauf will er denn hinaus? Ganz einfach: die "Vereinsnachrichten" sollen verstärkt von der Papier- zur Elektronikversion umgeleitet werden. All jenen Mitgliedern, die keinen Zugang zu diesen elektronischen Medien haben, werden die "Vereinsnachrichten" natürlich weiterhin in Papierform übermittelt werden.

Der verstärkte und auch zielgruppenorientierte Einsatz von emails setzt voraus, dass unsere Mitgliederkartei um bisher nur rudimentär vorhandene Informationen (z.B. email-Adressen) ergänzt bzw. von Grund auf aktualisiert wird. Als Mitglied erhalten Sie daher demnächst einen Fragebogen, der Sie nach Ihren persönlichen Daten und Interessen fragt. Seien Sie darob bitte nicht ungehalten, sondern unterstützen Sie unser Bestreben, Ihre Gesellschaft möglichst effizient und für Sie informativ(er) zu gestalten und senden Sie uns den ausgefüllten Bogen möglichst bald zurück. Mit Ihrer Mithilfe können Sie die Qualität unseres Leistungsangebots maßgeblich mitgestalten!

Es würde mich freuen, wenn das für die kommenden Monate vorbereitete Programm Ihr Interesse gewinnen und wir möglichst viele von Ihnen bei unseren Vorträgen sowie den anderen Veranstaltungen begrüßen könnten.

 

Mit besten Grüßen

Wolfgang Nachtmann


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Kurznachrichten

Universität Wien: mit Beginn dieses Jahres wurden die drei Institute für Geologie, Petrologie und Geochemie mit ihren personellen, apparativen und räumlichen Ressourcen in ein neues Institut zusammengeführt. Name und Anschrift dieses neuen Instituts lauten:

Institut für Geologische Wissenschaften
(Department of Geological Sciences)
Universität Wien
Geozentrum, Althanstrasse 14, A-1090 Wien
Tel.: +43 1 4277 53401 (Sekretariat)
Fax: +43 1 4277 9534
Prov. E-mail: geologie@univie.ac.at
Homepage: http://www.univie.ac.at/Geologie/
Institutsvorstand: o.Univ.-Prof. Dr. Peter Faupl


Bakkalaureatsstudium: basierend auf dem Universitätsgesetz 2002 wird es ab dem Studienjahr 2003/04 an Österreichs Universitäten für insgesamt 106 Studienrichtungen, darunter auch Geologie, das Bakkalaureatsstudium geben. Das Geologiestudium bis zur Erlangung des "Bachelors" wird mit 6 (in Leoben 7) Semestern angesetzt.


Geolab: unter dem Titel "Katzengold und schwimmender Bimsstein" widmeten die Salzburger Nachrichten dem von unserem Vorstandsmitglied Herbert Summesberger namens der ÖGG und des Naturhistorischen Museums für schulische Zwecke zusammengestellten und vertriebenen Mineralbestimmungsbehelf "Geolab" am 17.2. einen ausführlichen Bericht.


Vorarlberg - Gesetzliches "Aus" für Geologische Exkursionen!?: Vorarlbergs neues Bergführergesetz von 2002 (Vlbg. Landesgesetzblatt, 16. Stück, Nr. 32) besagt, dass ab sofort ausschliesslich ausgebildete und geprüfte Wander- oder Bergführer als Führer bei Bergtouren zugelassen sind. Als Bergtouren zählt praktische jede Bewegung außerhalb des Rheintals. Im Gesetzestext genannte Ausnahmen lassen sich nicht (leicht) auf geologische Exkursionen beziehen.
Bitte betrachten Sie diesen Hinweis auf die Vorarlberger Gesetzgebung als erste Mitteilung; wir bemühen uns, Licht in diese Thematik zu bringen und werden weiter darüber informieren.


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Mitgliedsbeiträge

Bei der Generalversammlung der ÖGG am 5. Dezember 2002 wurde für das Jahr 2003 keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Diese betragen daher weiterhin:

EURO 32,70 (ATS 450,-) für ordentliche Mitglieder im Inland
EURO 18,17 (ATS 250,-) für studentische Mitglieder im Inland
EURO 36,33 (ATS 500,-) für ordentliche Mitglieder im Ausland
EURO 21,80 (ATS 300,-) für studentische Mitglieder im Ausland
EURO 65,41 (ATS 900,-) für unpersönliche Mitglieder
EURO 130,- (ATS 1800,-) für Förderer

Beiträge - auch aus vergangenen Jahren - können mittels Erlagschein oder mittels Kreditkarte (Eurocard oder Visa) beglichen werden.

Bankverbindungen: PSK BLZ 60000 Kontonr. 92010084
  BA-CA BLZ 11000 Kontonr. 0055-22883/00

Bei Überweisungen aus dem Ausland achten Sie bitte darauf, dass der volle Mitgliedsbeitrag unserem Konto gutgeschrieben wird! Um den hohen Bankspesen bei Auslandsüberweisungen zu entgehen, empfehlen wir die Verwendung Ihrer Kreditkarte.

Ohne Vorlage der Kreditkarte besteht die Möglichkeit per Fax oder Brief Ihre Zahlung unter Bekanntgabe der Kreditkartengesellschaft, des Namens des Karteninhabers, der Kartennummer (16-stellig) und des Ablaufdatums durchzuführen.


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Vereinsnachrichten 02/2002



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